

1901 Die Fa. Süsse besteht seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Als neue Abteilung Labortechnik wird sie durch den "Königlichen Kaufmann" Heinrich Süsse der bestehenden Firma Wachenfeld und Schwarzschild angegliedert und im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Unternehmen der Fachbranche "Laborbedarf" ausgebaut.
1910 Das Haus Süsse wird Lieferant und Partner aller bedeutenden Universitäten, Hygiene Institute und Medizinal Untesuchungsämter sowie des Sanitätsbereiches der Deutschen Wehrmacht mit Niederlassungen in Berlin und Breslau. Maßgeblich für diese Entwicklung ist das klassische "Versandgefäß für Menschliche Untersuchungen", das in Zusammenarbeit mit Universität und Wissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt wird.
1917 Die Firma Süsse wird Kooperationspartner der Deutschen Reichspost für den Versand von medizinischem Untersuchungsgut. Zu dieser Zeit besteht das komplette Versandsystem aus einem Probengefäß aus Glas mit Korken, umgeben von einer Schutzhülle aus Leichtmetall. Dieses Versandsystem wird in einer stabilen Holzbox auf den Postweg gebracht (§§ 14 u. 15 der Deutschen Postverordnung von 1917).
1939 Die Firma wird offiziell in "Süsse und Schmidt KG" umbenannt.
1952 Übernahme durch Nachfolger und Sohn Erich Süsse mit Stammsitz in Kassel und Zweigniederlassung in München. Der traditionelle Fachbereich "Versandgefäße - Laborbedarf - Laborgeräte" wird durch den Fachbereich "Metall" erweitert, u.a. mit der Produktion des "Dampftopfes nach Koch" und "Tierkäfigen für experimentelle Versuchsreihen". Im Zuge der aufstrebenden Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland expandiert das Haus "Süsse" und passt sich den Anforderungen des neuen Marktes im Laborbedarf an.
1986 Fred Krollpfeiffer aus Kassel übernimmt die Firma Süsse. Mit unternehmerischem Geschick und Gespür stellt er frühzeitig die Weichen für die Produktion von Kunststoffartikeln für den Labor- und Pathologiebedarf unter Beibehaltung des gängigen Spektrums.
Das klassische Versandsystem, das ehemals aus Glasröhrchen, Metalhülle und Holzkiste bestand, wird nun komplett aus Kunststoff gefertigt: Die Produktion von Schutzgefäßen in verschiedenen Norm- und Sondergrößen gemäß DIN EN829 mit entsprechenden Probengefäßen passt sich dem wachsenden Markt an.
2003 Die neuen Postbestimmungen für den "Versand von ansteckungsgefährlichen Stoffen als Brief" führen zur Entwicklung der Süsse Post Box, einer BAM zertifizierten Sicherheitsverpackung für diagnostische Proben und biologische Stoffe der Klasse 6.2 (UN 3373) Die Süsse Post Box entspricht der Verpackungsanweisung PI650, welche die Gefahrgutvorschriften für Stoffe der Klasse 6.2 für Straße, Schiene und Luft sowie die Versandvorschriften der Post erfüllt.
2004 Auf dem Sektor Glas beginnt die eigene Produktion von Objektträgern und Deckgläsern und wird bis heute kontinuierlich erweitert.
2006 Die steigende Nachfrage führt zur Erweiterung des Spektrums Sicherheitsverpackungen für den Versand von Patientenproben. Die Süsse Post Boxen gibt es in 3 verschiedenen Ausführungen und Größen. Heute stellt das komplette System für den Versand von Medizinischem Untersuchungsgut mit den Proben- und Schutzgefäßen aus Kunststoff und der entsprechenden Sicherheitsverpackung ein Hauptprodukt der Firma Süsse im Laborbereich dar.
2009 Der Kurs der Firma Süsse ist auf Erweiterung des bestehenden Produktspektrums und neue Absatzmärkte gerichtet. Die Firma besteht aus 20 Mitarbeitern, die sich für den "Süsse- Qualitätsanspruch" einsetzen:
Die Firma Süsse blickt mit Stolz auf ihren heutigen Erfolg und auf 100 Jahre Tradition als Partner im Labor und Pathologiebereich.
Wir haben unser Sortiment um gebrauchsfertige Chemikalien erweitert
Ab sofort neu im Sortiment, Herma und Süsse Etiketten für den täglichen Gebrauch
Bereits ab 30 Päckchen liefern wir Ihnen Ihr gewünschtes Kopierpapier in drei Qualitätsstufen
Regelungen über den Postversand von medizinischem und biologischem Untersuchungssgut
Postversand und die Regelungen über den Versand von Gefahrstoffen